Im Jahr 2019 startete Deutschland zunächst in einer Pilotphase ein Förderprogramm für Glücksspielunternehmen. Mittlerweile ist es im Land offiziell etabliert, Entwickler und Publisher erhalten Millionen von Euro an Zuschüssen von den Behörden.
Warhammer 40.000: Dawn of War IV
Nach Angaben des Portals GamesWirtschaft hat die Bundesregierung bislang 266,98 Millionen Euro in die Entwicklung von 701 Spielen investiert.
Insbesondere knapp die Hälfte dieses Betrags ging an lediglich 25 Unternehmen und deren Tochtergesellschaften. Größter Subventionsempfänger war beispielsweise der Verlag Kalypso Media, der für die Entwicklung von Tropico 7, Dungeons 4, Commandos: Origins und anderen Spielen mehr als 19 Millionen Euro aus der Staatskasse einsammelte.
So sehen die Top-5-Unternehmen derzeit nach der Höhe der erhaltenen Subventionen aus, mit dem Namen des am meisten finanzierten Spiels in Klammern:
1. Kalypso Media (Tropico 7): 19,54 Millionen Euro;2. THQ Nordic (Super Shotgun Project): 13,51 Millionen Euro;3. Rockfish Games (Multispace-Projekt): 10,17 Millionen Euro;4. King Art (Warhammer 40.000: Dawn of War IV): 9,46 Millionen Euro;5. Ubisoft (Anno 117: Pax Romana): 9,28 Millionen Euro.
Zu beachten ist, dass die Höhe der Fördermittel in Deutschland vom Budget des Spiels und der Art des Unternehmens abhängt. Während große Studios Fördermittel erhalten können, die bis zu 25 % der Produktionskosten decken, erhalten junge unabhängige Teams genug, um bis zu 50 % der Spieleentwicklungskosten zu decken. Die Bundesregierung hofft, dass dies letztendlich dazu beitragen wird, Deutschland im globalen Glücksspielmarkt wettbewerbsfähiger zu machen.
Brunnen:
SpieleWirtschaft