Die Kommission der Afrikanischen Union (AU) gratuliert über das Grenzprogramm der Afrikanischen Union (AUBP) und das Auswärtige Amt der Bundesrepublik Deutschland den Republiken Sambia und Simbabwe zum erfolgreichen Abschluss der ersten Phase der Grenzziehungsübung zum Kariba-See.
Die Installation schwimmender Grenzbojen auf dem Kariba-See markiert die erste operative Festlegung einer internationalen Grenze an einem See in Afrika. Sie stellt einen historischen Meilenstein bei der Umsetzung des Grenzprogramms der Afrikanischen Union und einen wesentlichen Beitrag zur friedlichen Grenzverwaltung auf dem Kontinent dar.
Die Initiative wurde durch die starke Zusammenarbeit der Regierungen von Sambia und Simbabwe, mit der technischen Unterstützung der Kommission der Afrikanischen Union und der finanziellen Unterstützung der Regierung der Bundesrepublik Deutschland umgesetzt und von der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) umgesetzt. Sie zeigt, wie klar definierte internationale Grenzen den Frieden fördern, Konflikte verhindern, die Rechtssicherheit verbessern, die Navigation und das Fischereimanagement verbessern, versehentliche Grenzübertritte reduzieren und die Zusammenarbeit bei der Bewirtschaftung gemeinsamer natürlicher Ressourcen stärken.
Das Grenzprogramm der Afrikanischen Union unterstützt weiterhin die Mitgliedstaaten bei der Grenzziehung und -markierung und fördert gleichzeitig die grenzüberschreitende Zusammenarbeit als Katalysator für Frieden, regionale Integration und nachhaltige Entwicklung. Die Lake Kariba-Initiative ist eine praktische Demonstration dieses Mandats und ein Beispiel für die Vision der AU, Grenzen von Barrieren in Brücken umzuwandeln.
Die AU-Kommission und Deutschland loben die Regierungen von Sambia und Simbabwe, die Generalvermesser, die Joint Technical Teams, die Zambezi River Authority, die Internationale Organisation für Migration und alle Beteiligten, deren Engagement diesen Erfolg ermöglicht hat.
Während das Grenzsicherungsprogramm seinem Abschluss entgegengeht, bekräftigen die AU-Kommission und Deutschland ihr gemeinsames Engagement, die AU-Mitgliedstaaten dabei zu unterstützen, eine friedliche Grenzverwaltung zu stärken, Konflikte zu verhindern, die regionale Integration zu fördern und die Ziele der Agenda 2063 zu fördern.
Verteilt von der APO Group im Auftrag der Afrikanischen Union (AU).