Deutsche Medien: Verdächtiger des Berliner Gay-Pride-Angriffs soll ISIS unterstützt haben

Deutsche Medien: Verdächtiger des Berliner Gay-Pride-Angriffs soll ISIS unterstützt haben

Deutsche Medien berichten, dass der Verdächtige des Berliner Pride-Anschlags mutmaßliche Verbindungen zum sogenannten Islamischen Staat hatte, während die Behörden weiterhin den tödlichen Angriff untersuchen und nach dem 21-Jährigen suchen.

ERBIL (Kurdistan24) – Deutsche Medien haben berichtet, dass der Hauptverdächtige, der im Zusammenhang mit dem tödlichen Angriff in der Nähe der Christopher Street Day (CSD) Pride-Feierlichkeiten in Berlin gesucht wird, ein mutmaßlicher Unterstützer des sogenannten Islamischen Staates (ISIS) ist, was einer Untersuchung, die weiterhin aktiv ist, während die Polizei ihre Suche fortsetzt, eine bedeutende neue Dimension verleiht.

Nach Informationen der DW unter Berufung auf Bild und Der Spiegel sowie Informationen der Agence France-Presse (AFP) war der von der Polizei als Abdul B. identifizierte 21-jährige Tatverdächtige zuvor in Deutschland wegen des Vorwurfs der Vorbereitung einer schweren Gewalttat verurteilt worden. In denselben Berichten wird behauptet, dass er letztes Jahr in den Nahen Osten gereist sei, um sich dem IS anzuschließen, bevor er nach Deutschland zurückkehrte.

Allerdings hatten die deutschen Behörden diese gemeldeten Details zum Zeitpunkt dieser Veröffentlichung noch nicht offiziell bestätigt. Von der Polizei wurde erwartet, dass sie im Verlauf der Ermittlungen weitere Aktualisierungen vorlegen würde, während die gemeldeten Hintergründe auf Medienberichten und nicht auf offiziellen Ermittlungsergebnissen beruhten.

Bild berichtete weiter, dass der Verdächtige seit langem die Aufmerksamkeit der Sicherheitsbehörden auf sich gezogen habe und ihn als jemanden beschrieben habe, der zuvor als Sicherheitsproblem galt und nach seiner Rückkehr aus dem Libanon nach Deutschland an einem Deradikalisierungsprogramm teilgenommen habe. Diese Behauptungen wurden von Forschern auch nicht öffentlich bestätigt.

Ein am 26. Juli 2026 von der Berliner Polizei veröffentlichtes Fahndungsfoto zeigt Abdul B., den mutmaßlichen Täter des Autoangriffs auf Menschen in der Nähe des Christopher Street Day (CSD)-Umzugs in Berlin Ende des 25. Juli 2026, der zwar „identifiziert“, aber noch nicht festgenommen wurde und vermutlich Verbindungen zu „islamistischen Kreisen“ hat, wie ein Polizeisprecher sagte. (AFP)

Die aufkommenden Berichte haben die Untersuchung der Vorgeschichte des Verdächtigen intensiviert und umfassendere Fragen darüber aufgeworfen, wie Personen, die den Sicherheitsdiensten zuvor bekannt waren, überwacht werden, obwohl sich die Beamten zu diesen Themen nicht geäußert haben, während die Ermittlungen noch andauern.

Zu den jüngsten Entwicklungen kommt es, als die deutsche Polizei nach dem Anschlag am Samstagabend in der Nähe der Berliner Christopher-Street-Day-Feierlichkeiten, einer der größten jährlichen LGBTQ+-Veranstaltungen Europas, eine groß angelegte Fahndung fortsetzt.

Nach Angaben der Associated Press (AP) und der deutschen Behörden kam eine Person ums Leben und mindestens 16 weitere wurden verletzt, nachdem ein weißer Lieferwagen in der Nähe des Festivals Fußgänger erfasste und anschließend gegen einen Baum prallte. Die Ermittler sagten außerdem, es scheine bei dem Vorfall offenbar mehrere Menschen erstochen worden zu sein.

Die Polizei gab eine öffentliche Fahndungsanzeige nach dem 21-jährigen Verdächtigen heraus, in der sie warnte, dass er möglicherweise bewaffnet sei, und die Öffentlichkeit aufforderte, sich ihm nicht zu nähern. Die Ermittler führten Durchsuchungen durch, darunter eine Operation in einer Wohnung im Berliner Bezirk Schöneberg, sagten jedoch, der Verdächtige sei nicht ausfindig gemacht worden.

Die Berliner Polizei hat bestätigt, dass der Verdächtige den Strafverfolgungsbehörden zuvor aus islamistischen Kreisen in der deutschen Hauptstadt bekannt war, die Beamten betonten jedoch, dass sie noch kein Motiv für den Angriff festgestellt haben.

Der Vorfall zwang die Organisatoren dazu, die Abschlussfeierlichkeiten der Pride-Veranstaltung in der Nähe des Brandenburger Tors abzusagen, wo sich zuvor am Tag Hunderttausende versammelt hatten.

Bundeskanzler Friedrich Merz verurteilte die Gewalt, nannte sie einen Angriff auf die Gesellschaft und bekräftigte das Engagement Deutschlands für den Schutz der Freiheit.

Während die Ermittler weiterhin Beweise sammeln und den Verdächtigen verfolgen, mahnen die Behörden zur Vorsicht, keine voreiligen Schlussfolgerungen zu ziehen. Während deutsche Medien über Vorwürfe über die Vergangenheit des Verdächtigen und angebliche Verbindungen zu Extremisten berichteten, betonten die Beamten, dass die Ermittlungen noch andauern und dass im Verlauf der Ermittlungen weitere verifizierte Informationen erwartet werden.




Zusammenfassung

Deutsche Medien berichten, dass der Verdächtige des tödlichen Angriffs in der Nähe der Feierlichkeiten zum Christopher Street Pride Day in Berlin angeblich den sogenannten Islamischen Staat unterstützt hat und bereits vorbestraft war, während die Behörden eine landesweite Suche fortsetzen und betonen, dass wesentliche Aspekte seines gemeldeten Hintergrunds weiterhin unbestätigt sind.




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