Die Allianz wurde bei offiziellen bilateralen Gesprächen in Abuja hervorgehoben, die auf eine Vertiefung der Handelskooperation und Infrastrukturentwicklung abzielten.
Das bilaterale Handelsvolumen zwischen den beiden Ländern ist im vergangenen Jahr um 10 % gewachsen, getragen von derzeit mehr als 100 deutschen Unternehmen, die in Nigeria tätig sind.
Wirtschaftsbeziehungen und Initiativen für saubere Energie ausbauen
Nigeria bleibt Deutschlands zweitgrößter Handelspartner in Subsahara-Afrika, und beide Regierungen wollen die Investitionen des Privatsektors in grüne Energie, wichtige Mineralien und digitale Technologie beschleunigen.
Deutsche Beamte betonten die Schlüsselrolle Nigerias für die europäische Energiesicherheit sowie die gemeinsamen Bemühungen im Rahmen der Presidential Energy Initiative, den Zugang zu sauberem Strom zu erweitern.
Darüber hinaus stellte Deutschland in diesem Jahr 11,4 Millionen US-Dollar zur Unterstützung humanitärer Stabilisierungs- und Reintegrationsprogramme in Konfliktregionen bereit.
Stärkung der Sicherheitszusammenarbeit und des regionalen Wachstums
Neben den Handelsbeziehungen bleibt die Sicherheitszusammenarbeit ein wichtiger Bestandteil der bilateralen Beziehungen, da die Instabilität in Westafrika umfassendere wirtschaftliche Risiken mit sich bringt.
Der deutsche Außenminister Johann Wadephul stellte in einer Erklärung gegenüber Reuters fest, dass „die indirekten Auswirkungen der Krise in der Sahelzone zunehmend alle Küstenstaaten in der Region bedrohen“.
Er fügte hinzu: „Nigeria stand im Kampf gegen Terrorismus und gewalttätigen Extremismus an vorderster Front.“
Die nigerianische Außenministerin Bianca Odumegwu-Ojukwu betonte, wie wichtig es sei, Unsicherheit und Terrorismus durch internationale Partnerschaften zu bekämpfen, wie Reuters berichtete:
„Nachhaltige internationale Partnerschaften waren unerlässlich, um Terrorismus, gewalttätigem Extremismus, grenzüberschreitender organisierter Kriminalität und anderen Sicherheitsbedrohungen Westafrikas entgegenzutreten.“