Von Brandon Showalter, Meinungsmacher und Sozialkommentator Donnerstag, 9. November 2017
Das Äußere des W360 Luther 1517-Panoramas des Künstlers Yadegar Asisi in Wittenberg, Deutschland, am 30. Oktober 2017. | (Foto: The Christian Post)
WITTENBERG, Deutschland – Eine 360-Grad-Panoramaausstellung zeigt, wie die Stadt im Jahr 1517 ausgesehen haben könnte, also fünf Jahrhunderte seit Beginn der protestantischen Reformation.
Der Künstler Yadegar Asisi, ein 15 x 75 Meter großes kreisförmiges Werk, das in unmittelbarer Nähe der durch Martin Luther berühmten Hauptstraße der Stadt errichtet wurde, bemalte die gesamte Stadt mit Figuren aus dieser Zeit. Martin Luther erscheint auf dem Bild mehrfach neben weiteren Persönlichkeiten der Reformationszeit, dem Kurfürsten Friedrich dem Weisen, dem Maler Lucas Cranach, Luthers Kollegen Philipp Melanchthon und Luthers Frau Katharine von Bora.
Tausende Menschen haben an dem Panorama-Erlebnis teilgenommen und während die Besucher durch das Gebäude gehen, werden sie von der Musik des Filmkomponisten Eric Babak begleitet und aus den Lautsprechern ertönen Soundeffekte, die die Ära widerspiegeln. In der Mitte des Panoramas befindet sich eine Aussichtsplattform, von der Besucher alles sehen können.
Camilo Seifert, ein selbsternannter „sächsischer Lutheraner“ und CEO der W360-Szene, beschrieb es letzte Woche in einem Interview mit The Christian Post als eine „einzigartige Erfahrung“, die „ein Eintauchen in eine andere Ära“ sei.
Das Wittenberg-Panorama ist bis zum 31. Oktober 2021 für Pilger und andere Besucher geöffnet.
Hier ist ein kleiner Vorgeschmack auf das Panorama-Erlebnis.
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