Rettungskräfte behandeln eine Person auf einer Trage nach der Absage des Christopher Street Day in Berlin am Samstag, 25. Juli 2026. Andreas Rabenstein/DPA via AP Bildunterschrift ausblenden
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Mindestens eine Person wurde getötet und mehrere verletzt, als am Samstag bei einer LGBTQ+-Veranstaltung in Berlin ein Fahrzeug in eine Menschenmenge fuhr.
Ein Fahrer eines weißen Fahrzeugs überfuhr vor 22:00 Uhr mehrere Personen. Ortszeit, laut Polizei Berlin. Nach Angaben der Berliner Polizei wurden mindestens 17 Menschen verletzt, mehrere von ihnen sind in Lebensgefahr. Sie fahnden nach einem oder mehreren Verdächtigen, teilte die Polizei weiter mit.
Der Vorfall ereignete sich im Tiergarten, einem der größten Parks Berlins, wo eine LGBTQ+-Feier stattfand.
Kai Wegner, Regierender Bürgermeister von Berlin, nannte den Vorfall am Samstag einen „Angriff auf unsere freiheitliche und weltoffene Gesellschaft“.
„Berlin ist die Stadt der Freiheit, und unsere Freiheit wurde heute schrecklich angegriffen“, sagte Wegner in einem Social-Media-Beitrag. „Meine Gedanken sind bei den Opfern, ihren Familien und Freunden … Und ich habe Vertrauen in die Polizei und die Sicherheitsbehörden, die mit größter Dringlichkeit ermitteln werden.“
Früher am Tag marschierten Hunderte Menschen durch Berlin, um während der jährlichen Christopher Street Day-Parade, einer Gay-Pride-Parade, die Rechte von LGBTQ+ zu verteidigen.