Deutschland hat Jürgen Klopp offiziell zum neuen Cheftrainer ernannt und läutet damit eine neue Ära für die Mannschaft vor dem nächsten Länderspielzyklus ein. Der ehemalige Cheftrainer von Liverpool und Borussia Dortmund wurde als neuer Cheftrainer vorgestellt, doch es war seine kraftvolle Eröffnungsrede, die sofort für Schlagzeilen sorgte.
Klopp sagte in seiner Antrittspressekonferenz, er habe die Rolle eher aus Verantwortungsbewusstsein als aus Ehrgeiz gegenüber der deutschen Öffentlichkeit übernommen.
„Ich mache diesen Job nicht für mich, ich mache ihn für dich“, sagte Klopp.
Der 59-Jährige räumte auch ein, dass die Nationalmannschaft stark unter die Lupe genommen werde, und verwies auf die Kritik seines Vorgängers Julian Nagelsmann.
„Ich nehme diesen Job an, obwohl ich gesehen habe, wie Sie Julian Nagelsmann behandelt haben. Ich nehme ihn an, obwohl ich gesehen habe, wie Sie Thomas Tuchel behandelt haben“, sagte er.
Klopp ist für seine leidenschaftliche Führung und ehrliche Kommunikation bekannt. Zu den persönlichen Angriffen machte er eine klare Aussage. Er sagte, dass Kritik an seinem Fußball zu seinem Job gehöre, er aber keine Angriffe auf seine Familie dulden würde.
„Wenn du wegen meiner Familie kommst, verschwinde ich hier. Wenn du denkst, ich sei Müll, sag es mir ins Gesicht und ich werde sofort gehen. Ich werde dich nicht um eine Entschädigung bitten“, betonte er.
Ihre Kommentare spiegelten sowohl ihr Selbstvertrauen als auch ihren Wunsch wider, von Anfang an klare Grenzen zu setzen.
Klopp blickt auf eine erfolgreiche Karriere als Manager zurück, die unter anderem Triumphe in der UEFA Champions League und der Premier League mit Liverpool beinhaltete, und steht nun vor der Herausforderung, Deutschland wieder an die Spitze des internationalen Fußballs zu bringen. Seine Ernennung bringt ein neues Gefühl des Ehrgeizes mit sich und seine erste Rede hat bereits den Ton für eine scheinbar schwierige und zutiefst emotionale Phase seiner Karriere vorgegeben.