Stockfoto: Getty Images
Berlin hat erklärt, dass Behauptungen des russischen Geheimdienstes, Deutschland bereite sich angeblich auf die Entwicklung von Atomwaffen vor, falsch und Teil russischer Propaganda seien.
Quelle: Europäische Prawda, unter Berufung auf BR24.
Details: Am 20. Juli erklärte der russische Auslandsgeheimdienst, dass Berlin laut „NATO-Militärexperten“ in der Lage sei, innerhalb von ein bis drei Monaten selbständig das benötigte spaltbare Material anzuhäufen und innerhalb eines Jahres einen funktionsfähigen nuklearen Sprengsatz zu bauen.
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Ein Sprecher der deutschen Regierung sagte, die Bundesregierung betrachte den Bericht als normale russische Propaganda und die Behauptungen seien schlicht falsch.
Der Sprecher fügte hinzu, Russland nutze die Nuklearängste aus, die es mit seinen unverantwortlichen Äußerungen immer wieder geschürt habe.
Er betonte, dass Moskau versuche, einen Keil zwischen die NATO und die EU zu treiben und Deutschland als stärksten Verbündeten der Ukraine zu diskreditieren. Russland könnte auch versuchen, die öffentliche Stimmung im Vorfeld der Landtagswahlen in Ostdeutschland zu beeinflussen, fügte der Sprecher hinzu.
Hintergrund:
Die Bundeswehr wird noch in diesem Jahr erstmals an französischen Nuklearübungen teilnehmen. Am 16. Juli setzten Deutschland und Frankreich mit gemeinsamen Luftwaffenübungen erstmals eine im März vereinbarte Kooperationsvereinbarung zur nuklearen Abschreckung in die Tat um.
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