Die Regierung stellt 16 Millionen Euro zur Förderung der Erforschung des jüdischen Lebens in Deutschland bereit

Die Regierung stellt 16 Millionen Euro zur Förderung der Erforschung des jüdischen Lebens in Deutschland bereit

Die Bundesregierung werde in den nächsten vier Jahren 16 Millionen Euro zur Verfügung stellen, um die Erforschung des jüdischen Lebens in Deutschland voranzutreiben, sagte Bundesforschungsministerin Dorothee Bär am Donnerstag.

Bär sagte, dass die zeitgenössische jüdische Forschung in der deutschen Wissenschaftslandschaft nicht weit entwickelt sei. Ziel sei es, die jüdische Präsenz in der Gesellschaft sichtbarer zu machen, sagte er.

Nach Angaben des Forschungsministers umfasst die Förderung alle Aspekte jüdischen Lebens, „wie sie sich derzeit in Kultur, Sprache und religiösen Bräuchen manifestieren“.

„Dies wäre ein Beitrag, um zu zeigen, wie positiv und bereichernd jüdisches Leben für uns alle ist“, sagte er.

Im deutschen Koalitionsvertrag einigten sich die Parteien darauf, ein „Kompetenznetzwerk für zeitgenössische jüdische Forschung“ aufzubauen und die Antisemitismusforschung zu stärken.

Es gibt bereits ein Forschungsnetzwerk zum Thema Antisemitismus. Es werde immer Überschneidungen geben, sagte Bär, denn Antisemitismus gehöre heute leider zum Alltag vieler Juden. „Deshalb wollen wir, dass beide Netzwerke zusammenarbeiten, sich austauschen und voneinander lernen“, sagte er.

DATEIFOTO: Rabbiner Yehuda Teichtal überreicht den Preis an Elke Büdenbender, Ehefrau des deutschen Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier, bei der Preisverleihung des Preises zur Förderung jüdischen Lebens und gesellschaftlichen Zusammenhalts. (steht im Zusammenhang mit: „Regierung sagt 16 Millionen Euro zu, um die Erforschung des jüdischen Lebens in Deutschland voranzutreiben“) Christophe Gateau/dpa

Leave a comment

Your email address will not be published. Required fields are marked *