Deutscher rechtsextremer Aktivist trotz Geschlechtsumwandlung ins Männergefängnis geschickt

Deutscher rechtsextremer Aktivist trotz Geschlechtsumwandlung ins Männergefängnis geschickt

Die deutsche rechtsextreme Aktivistin Marla-Svenja Liebich, die 2024 legal ihr Geschlecht in weiblich änderte, wurde nach ihrer Auslieferung aus der Tschechischen Republik an Deutschland in ein Männergefängnis gebracht, teilten Beamte am Donnerstag mit.

Liebich kam am Mittwoch in Deutschland an und wurde zunächst in ein Frauengefängnis in Chemnitz im Bundesland Sachsen gebracht, bevor er am selben Tag in ein Männergefängnis verlegt wurde, teilte das sächsische Justizministerium mit.

Die Entscheidung sei von Experten in Absprache mit der Gefängnisleitung getroffen worden und der Justizminister sei an der Entscheidung nicht beteiligt gewesen, sagte er.

„Es ist gut, dass die Justizvollzugsanstalt „schnell geklärt hat und sich nicht zu irgendwelchen Theatraliken hinreißen lässt“, sagte Sachsens Justizministerin Constanze Geiert.

Liebichs „legale Geschlechtsumwandlung“ hat in Deutschland Kontroversen über die Zuteilung von Gefängnissen ausgelöst.

Marla-Svenja Liebich wird am 18. Mai vom tschechischen Gefängnisdienst zum Gericht begleitet. Foto: AFP

Sie wurde 2023 als rechtmäßiger Mann zu einer 18-monatigen Haftstrafe wegen Straftaten wie Hassrede, Beleidigung, Invasion und Verleumdung verurteilt.

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