BMW verzeichnet deutliche Zuwächse bei den europäischen Zulassungsdaten für das erste Halbjahr 2026

BMW verzeichnet deutliche Zuwächse bei den europäischen Zulassungsdaten für das erste Halbjahr 2026

Zusammenfassung des Artikels: Der Verband der europäischen Automobilhersteller (ACEA) hat seine Neuwagenzulassungsdaten für das erste Halbjahr 2026 in Europa veröffentlicht. Die BMW-Zulassungen stiegen um 2,1 % auf 414.591 Fahrzeuge, während MINI um 20,4 % auf 96.047 Einheiten zulegte. Die ACEA-Zahlen umfassen alle 27 EU-Mitgliedstaaten sowie das Vereinigte Königreich, Island, Liechtenstein, Norwegen und die Schweiz.

Wie fast alle westlichen Autohersteller kämpft BMW in China, wo die Verkäufe in den letzten Jahren rückläufig waren. Allerdings gibt es noch eine große Welt außerhalb Chinas und das Unternehmen erzielt in anderen Regionen bessere Ergebnisse, um den Rückgang in seinem größten Markt auszugleichen. Die europäischen Neuwagenzulassungsdaten für das erste Halbjahr 2026 zeigen gesunde Gewinne für die bayerische Marke.

Nach Angaben des Europäischen Automobilherstellerverbandes (ACEA) stiegen die Neuzulassungen von BMW im Vergleich zum Zeitraum Januar bis Juni 2025 um 2,1 % und erreichten 414.591 Einheiten. Die ACEA-Daten umfassen die 27 Mitgliedstaaten der Europäischen Union sowie das Vereinigte Königreich und die vier Länder, aus denen die Europäische Freihandelsassoziation (EFTA) besteht: Island, Liechtenstein, Norwegen und die Schweiz. Auch wenn die Zahlen nicht den gesamten Kontinent abdecken, bieten sie doch eine solide Momentaufnahme der Kundentrends in ganz Europa.

Überraschenderweise überholte Audi Mercedes, nachdem die Zulassungen um 7,3 % auf 352.833 Autos stiegen, und sicherte sich damit den zweiten Platz im europäischen Luxus-Verkaufsrennen. Das Unternehmen mit dem Stern musste sich trotz eines Zuwachses von 3,2 % auf 346.033 Einheiten mit dem dritten Platz begnügen. Während Deutschlands Premium-Trio im ersten Halbjahr 2026 deutliche Zuwächse verbuchen konnte, sank Toyotas Luxussparte Lexus um 8,8 % auf 36.685 Fahrzeuge.

MINI erlebt ein außergewöhnliches Jahr in Europa

Die BMW Group ist nicht nur BMW; Enthält auch MINI. Die in Oxford ansässige Marke erlebte ein außergewöhnliches Halbjahr: Die Zulassungen stiegen um 20,4 % auf 96.047 Einheiten. Die Erneuerung des gesamten Sortiments in den letzten Jahren zahlt sich offensichtlich aus und die britische Marke profitiert nun von der Überarbeitung ihres Portfolios. Es hilft auch, dass der Aceman beliebter ist als der skurrile Clubman, den er indirekt ersetzt hat.

Gleichzeitig sind wir der Meinung, dass MINI Geld auf dem Tisch lässt, indem es in seinem kleinsten Crossover keine Verbrennungsmotoren anbietet. Es gibt Gerüchte, dass sie sich ändern könnten, aber nichts ist offiziell, bis das Unternehmen dies mitteilt. Eine kleinere, günstigere Alternative zum erfolgreichen Countryman würde wahrscheinlich Käufer ansprechen, die nicht bereit sind, auf ein Elektrofahrzeug umzusteigen, insbesondere da die Akzeptanz von Elektrofahrzeugen weiterhin uneinheitlich ist.

Zurück zu den diese Woche von ACEA veröffentlichten Daten: Die BMW Group hat einen Marktanteil von 7,1 % in Europa. BMW hat mit 6 % den größten Anteil, MINI steuert die restlichen 1,2 % bei. Zusammen wuchsen die beiden Marken um 5,1 % auf 510.639 Zulassungen, doch der Aufstieg der chinesischen Autohersteller ist nicht mehr zu übersehen.

China auf dem Vormarsch

Mit 225.350 Zulassungen, 8,5 % mehr als im ersten Halbjahr 2025, ist Geely der größte in Europa aktive chinesische Automobilhersteller, allerdings mit einem Sternchen versehen. Die ACEA-Daten beziehen sich auf die gesamte Geely-Gruppe, zu der Volvo, Zeekr, Lynk & Co, Lotus und LEVC gehören. Auch andere chinesische Marken gewinnen an Boden: Die SAIC-Zulassungen stiegen um 18 % auf 180.659 Einheiten, während BYD um 145,5 % auf 174.144 Fahrzeuge zulegte.

Es wird immer deutlicher, dass chinesische Automobilhersteller nicht nur auf ihrem eigenen Territorium, sondern auch auf den internationalen Märkten eine Bedrohung darstellen. BMW bereitet einen Zustrom von Neuen-Klasse-Modellen vor, um sich gegen die Konkurrenz durchzusetzen, und die ersten Anzeichen sind ermutigend. Der iX3 nähert sich allein in Europa der 100.000-Vorbestellung. Da die neuen Serien 3/i3 und X5/iX5 in den Startlöchern stehen, sieht die Zukunft rosig aus.

Quelle: Europäischer Automobilherstellerverband (ACEA)

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